Pauschale Reiseaufwands- entschädigung (PRAE) aber richtig!

11.02.2013

Unser Service: Kleine Ausfüllhilfe zum Formular "PRAE"- Pauschale Reiseaufwandsentschädigung. Ein Artikel aus der Sporttimes 5/2012

Pauschale Reiseaufwands- entschädigung (PRAE) aber richtig!

Das Formular "PRAE" wird vom Finanzministerium und von der Sozialversicherung anerkannt und findet auch bei der Abrechnung der besonderen Bundessportförderungsmittel seine Gültigkeit. Da es aber gerade beim Ausfüllen immer wieder zu Unklarheiten und Fehlern kommt, wollen wir hier eine kleine Anleitung liefern, wie das Formular vollständig auszufüllen ist.

Zuvor aber noch einige grundsätzliche Erklärungen, die man wissen sollte:

  • Die Reiseaufwandsentschädigung (PRAE) findet ihre Regelung im Einkommenssteuergesetz (§ 3 Abs. 1 Z 16c ESTG) und im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (§ 49 Abs. 3 Z 28 ASVG).

  • Pro Einsatztag sind für SportlerInnen, TrainerInnen, SchiedrichterInnen und SportbetreuerInnen bis zu € 60,- und pro Monat bis zu € 540,- steuer- und sozialversicherungsfrei.

Dafür müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Der auszahlende Verband/Verein ist gemeinnützig.

  • Es handelt sich um eine nebenberufliche Tätigkeit des Empfängers.

  • Er erfolgt eine Personen- und monatsbezogene Abrechnung - ein vollständiges Ausfüllen des PRAE-Formulars ist dafür zwingend erforderlich.

  • Ein Lohnkonto muss geführt werden, sobals der Einfachbezug auf der PRAE vom Sportler/Schiedsrichter/Trainer/SportbetreuerIn nicht bestätigt wird oder die Tagesgrenzen (€ 60,-) oder die Monatsgrenzen (€540,-) überschritten werden.

  • Die Lohnzettel (L 16) müssen fristgerecht (bis Ende Jänner per Postweg, bis Ende Februar per ELDA) im Folgejahr an das Finanzamt gemeldet werden.


    Hier finden sie die Ausfüllhilfe Punkt für Punkt.